Krieg und Frieden im Diskurs
Die FARC-EP in den kolumbianischen Friedensprozessen (1998–2016)
Seit Jahrzehnten prägt der bewaffnete Konflikt Kolumbiens die politische Geschichte des Landes. Doch welche Rolle spielt Sprache in Friedensverhandlungen? Dieses Buch untersucht die diskursiven Strategien der FARC während der Friedensprozesse von El Caguán (1998–2002) und Havanna (2012–2016). Auf Grundlage einer politolinguistischen Analyse öffentlicher Communiqués zeigt es, wie die Guerilla Identität, Legitimität und Feindbilder sprachlich konstruierte und ihre Rhetorik vom bewaffneten Kampf zur Friedenskommunikation wandelte. Die Studie liefert neue Perspektiven auf politische Sprache, bewaffnete Konflikte und erfolgreiche Friedensprozesse.